Besonderes (vom Gegenüber) 😏
Schönen Mittwoch,
letzte Woche hatten wir Urlaub! Wir haben einen Ausflug zu fünft (was nicht mehr so oft vorkommt 😉) an den Hallstättersee gemacht und die dort coronabedingt herrschende Ruhe genossen:
Wir sind erstmals seit 3,5 Jahren ohne Abmeldung bei unseren MittwochsMail-Leserinnen und -Lesern in Urlaub gegangen und haben erst im Laufe des vergangenen Donnerstag verstanden, dass viele gewartet haben oder sich sogar gesorgt haben. Nun ja, das nächste Mal melden wir uns wieder ab. 😉
Hier ist die nächste Frage aus der Liste, die wir nach unserem Aufruf vor 4 Wochen begonnen haben:
Wie weit muss ich die Eigenheiten meiner Partnerin/meines Partners akzeptieren?
Unsere sehr kurze Antwort darauf: Bis zu deiner eigenen Grenze!
Wir sind überzeugt davon, dass es in unserem Wir einen gemeinsamen Raum gibt, den es zu gestalten gilt und dass wir, je besser es uns gelingt unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu äußern, umso mehr Chancen haben, diesen so zu gestalten, dass er stimmig für beide ist.
Es ist eine Tatsache, dass wir unsere PartnerInnen nicht ändern können. Was wir aber können ist, in den Dialog zu gehen und Verhaltensweisen und Eigenheiten anzusprechen und zu versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden, in der die Bedürfnisse beider Seiten Raum finden.
Aus unserer Erfahrung werden Eigenheiten des Gegenübers vor allem dann störend, wenn es schon länger nicht mehr gelingt eigene Bedürfnisse gesund zum Ausdruck zu bringen und wenn in einem der beiden Partner schon das Gefühl des „sich nicht mehr gesehen fühlen“ entstanden ist.
Wenn es gelingen kann, die eigenen Gefühle, die von den Eigenheiten des Partners ausgelöst werden, anzusprechen, ohne dass es einer Anklage gleichkommt, dann entsteht das Potential für emotionalen Austausch, der auch wieder Veränderung möglich macht.
Alles liebe, Angela & Dieter