Be-Spüren 🫂
Schönen Mittwoch,
zu Beginn unserer Begleitungen führen wir Einzelgespräche mit jedem Partner. Eine Stunde lang widmen wir uns der Suche “nach dem roten Faden” der Paargeschichte in jedem Einzelnen.
Im Sommer hat in einem dieser Gespräche eine junge Frau folgenden Satz gesagt:
Wenn ich ihn nicht mehr spüre, will ich auch nicht, dass er mich berührt.
Natürlich ist das nur ein Satz aus einem langen Gespräch und nur ein Aspekt aus einer Paarbeziehung. Es sind aber Denkanstöße drin, die uns glauben lassen, der Satz ist für viele Paare wertvoll:
- Wie kann es mir gelingen, spürbar zu bleiben?
- Wie kann es mir gelingen, mich zu “zeigen” und “echt zu sein”?
- Wie kann ich die dafür notwendige Courage (Beherztheit, Mut oder Unerschrockenheit) entwickeln?
Auch am anderen Ende des Satzes kann man losdenken:
- Nach welchen Berührungen sehne ich mich?
- Wo und wann möchte ich berührt werden?
- Was wäre mir (momentan) zu viel?
Und natürlich kann man sich selbst auch die Frage stellen, ob der Satz als Ganzes auch für einen selbst zutreffend ist.
Wir wünschen dir eine schöne Woche,
Alles liebe, Angela & Dieter