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Im kleinsten Kreis 🙇‍♀️ 🙇

Angela & Dieter Ehrenreich

Schönen Mittwoch,

viele von uns erleben, dass es im Leben besonders herausfordernd wird, wenn man mit eigenem unangenehmen Erleben konfrontiert ist.

Angst, Trauer, Schuld, Hilflosigkeit… sind Zustände, die die wenigsten Menschen gerne erleben. Dennoch sind sie im Laufe eines Lebens unvermeidlich.

Viele von uns reagieren in diesen Momenten des Lebens mit Rationalisieren oder Relativieren.

Wirtschaftlich bin ich gut abgesichert, also gibt es keinen Grund für meine (wirtschaftliche) Angst.“, sagt ein Klient in unserer Praxis, um zwei Minuten später zu sagen: „Aber ich fürchte mich trotzdem.

Was dann kommt ist oft eine Art des Verstummens - ich spüre selbst einfach weniger hin, ich gestehe mir selbst nicht ein, wie es mir geht, dann ist es (fast) wie weg. Ich bemühe mich, ich strenge mich an, ich reisse mich zusammen.

In Beziehungen führt dieses Anstrengen zu einem Verstummen: „Ich sage nicht, wie es mir geht, weil es für mich da ist und für Dich auch belastend wird.

Wir denken, dass es hilfreich ist (alle) Gefühle da sein lassen zu können. Nicht jedes Empfinden muss laut nach aussen getragen werden, aber im kleinen Kreis (mit mir selbst und mit meinem nächsten Menschen) darf ich ehrlich sein, weil es mit dem „Es-darf-mir-auch-schlecht-gehen“, mehr vom „Es-kann-mir-auch-gut-gehen“ gibt.

Alles liebe, Angela & Dieter