Einschwingen 💃 🕺
Schönen Mittwoch,
in den vergangenen Tagen haben wir mit verschiedenen Paaren darüber gesprochen, wie es ist, wenn einer der Partner (oft der Hauptverdiener) beruflich über längere Phasen weg ist.
Übereinstimmend haben wir meist festgestellt, dass das etwas ist, das das ganze familiäre System herausfordert. Augenzwinkernd sind dabei Begriffe gefallen wie „zusammenraufen“ versus „einschwingen“.
Viele Paare berichten, dass es oft eine gemeinsame Anlaufzeit braucht und dass es in der Regel einer Ausgleichsleistung auf beiden Seiten braucht, um wieder in einen gemeinsamen Takt und idealerweise auch ins Gespräch zu kommen.
Wenn es nur beim „zusammenraufen“ bleibt, also die Stimmung unterkühlt oder grantig bleibt, dann besteht oft die Gefahr, dass wir uns voneinander distanzieren und aus der Paarbeziehung allmählich eine Distanzbeziehung wird, die immer schwerer zu überbrücken ist.
Die Ausgleichsleistung auf beiden Seiten ist also idealerweise ein „Einschwingen“, auf das beide sich einlassen können:
- Ein „wir begegnen einander als Personen und nehmen uns Zeit hineinzuspüren, wie es dem jeweils anderen geht“.
- Ein „wir zeigen echtes Interesse daran, was der andere in den Tagen der Distanz erlebt hat und was sie/ihn und/oder die Kinder bewegt“.
- Ein „wir erkennen an, dass es für jeden von uns auf seine Art und Weise anstrengend war und müssen uns nicht übertrumpfen im „wer ist ärmer und/oder belasteter?“.
Wie sieht das bei euch zuhause aus? Seid ihr mehr die Zusammenraufer oder die Einschwinger?
Alles liebe, Angela & Dieter