Gemeinsam regulieren⛵️
Schönen Mittwoch,
der letzte Newsletter war dem Thema Selbstregulation gewidmet und wir haben die Frage aufgeworfen, ob du denn weißt, was deine Selbstregulationsmechanismen und die deines/r Partner/in sind.
Heute möchten wir dir noch Impulse aus unserer Arbeit liefern, die vielleicht bei der Entdeckung deiner Selbstregulationsmechanismen hilfreich sein können.
Die allermeisten Menschen haben ein Gespür dafür, ob sie nach Konflikten in emotionalen Beziehungen eher die Distanz oder die Nähe brauchen, um wieder in ihre Ruhe und Mitte zu kommen. Es gibt die einen, die Abstand brauchen und nur ja gar keine Umarmung vertragen können und die anderen, deren vegetatives System am besten herunterfährt, wenn sie die Nähe des Partners (wieder) spüren.
Aus unserer Sicht ist es – vor allem auch für die Paarbeziehung – enorm hilfreich über sich selbst und den anderen zu wissen, was man/frau braucht, um aus einem echauffierten Zustand wieder in ihre Mitte zu kommen.
Wenn ich darum weiß, dass ich eher der Mensch bin, der Distanz und Abstand braucht um mich innerlich wieder zu regulieren, kann ich das verbalisieren und meinem Partner (der vielleicht in diesen Situationen genau das Gegenteil sucht) mitteilen und ihn darum bitten, das zu respektieren. Oft eskalieren Streits vor allem dann in besonderem Ausmaß, wenn die Selbstregulationsmechanismen der Beteiligten zu wenig oder nicht gewahrt sind.
Als Paare ist es wichtig miteinander zu lernen, wie wir – jeder einzelne und als Paar – in dieser Hinsicht „funktionieren“, um dauerhaft sicher und unseren Bedürfnissen entsprechend durch Konflikte kommen.
Habt ihr beim letzten Gespräch darüber schon etwas mehr herausgefunden, was denn eure jeweiligen Selbstregulationsmechanismen sind und wie es euch als Paar gut gelingen kann euch „cozuregulieren“?
Das wünschen wir euch jedenfalls!
Alles liebe, Angela & Dieter