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Geteilte Gedanken

Angela & Dieter Ehrenreich

Schönen Mittwoch,

auf unsere letzte Mittwochsmail haben wir eine spannende Antwort von einem unserer Leser bekommen und mit den Worten „ gute Gedanken sind noch mehr wert, wenn man sie teilen kann“, hat er uns erlaubt, sie in der Mittwochsmail zu veröffentlichen:

„Diese Frage(n) (Wer bin und wer will ich sein?) stelle ich mir schon mein ganzes Leben. Früher war es einfach, da hab ich die Bedürfnisse und Ansichten der Anderen über meine gestellt und mich dahinter versteckt und weggeduckt. Auch um leichthin sagen zu können, ich mache das ja für die Anderen.

Somit musste ich mich ja nie wirklich damit auseinander setzen “Was will ICH” (wirklich).

In den letzten Jahren hat sich das aber geändert, mein inneres tiefes Ich drängt immer mehr nach vorne und möchte sich zeigen und möchte beachtet bzw. gelebt werden.

Was natürlich zu starken Veränderungen führte und noch immer führt, da der Prozess noch länger nicht abgeschlossen ist.

Was ich damit sagen will, mein eigener kleinster Nenner für meine eigene Akzeptanz ist noch nicht festgelegt und somit fällt es schwer in der Wertearbeit die Akzeptanz für die des Gegenübers zu erlangen.

Auch weil durch das selbst Erkennen oft eine größere Kluft zwischen den Werten des ich und des Gegenübers entstehen. Diese Kluft mit einer Brücke zu umgehen, ist gar nicht so einfach, auch weil man manchmal die im Bau befindliche Brücke wieder abbaut oder unvollständig stehen lässt.

Als Resümee glaube ich, seinen eigenen kleinen Nenner zu finden ist wichtig für ein (Brücken)-Fundament um den kleinen gemeinsamen Nenner mit dem Gegenüber zu finden und dann darauf aufbauen zu können.“

Wie siehst du das?

Alles liebe, Angela & Dieter