Aufeinander zugehen 👣
Schönen Mittwoch,
wusstest du, dass Umarmungen das Bindungshormon Oxytocin freisetzen? Wusstest du, dass unser Körper nur dann in den Genuss von Oxytocin kommt, wenn die Umarmung mindestens 30 Sekunden lang dauert?
Und findest du nicht auch, dass das ein Plädoyer dafür ist, sich regelmäßiger und länger zu umarmen?
Wir erleben täglich in der Praxis für wie viele Menschen es völlig ungewohnt und außergewöhnlich geworden ist, den eigenen Partner/die eigene Partnerin zu umarmen. Wir ernten dann oft bei dem simplen Vorschlag sich doch täglich für mindestens 30 Sekunden zu umarmen, skeptisches Stirnrunzeln.
Woran liegt das?
Wir brauchen, um uns zu öffnen, körperlich wie seelisch, Sicherheit. Wir brauchen die Gewissheit, dass der andere es gut mit uns meint und dass wir, wenn wir uns emotional und verletzlich zeigen, nicht Gefahr laufen, im Regen stehen gelassen zu werden mit unseren Gefühlen.
Immer wieder nehmen Beziehungen eine Entwicklung, wo der eine den anderen (fast immer unabsichtlich) kränkt, woraufhin der sich zurückzieht, was beim anderen wiederum zu Irritation und seinerseits einem Rückzug führt.
Wenn in diesen Phasen der emotionalen Verwerfungen noch dazukommt, dass die Kommunikation schwierig ist, kann es leicht passieren, dass wir uns immer mehr voneinander entfernen und dass die Distanz zwischen uns (sowohl emotional als auch körperlich) der Normalzustand geworden ist.
Für viele Paare, die zu uns kommen, ist das so und gemeinsam arbeiten wir daran, dass aus der “Abwärtsspirale” wieder eine “Aufwärtsspirale” wird. Denn die gute Nachricht ist: Distanz lässt sich überbrücken, in dem wir aufeinander zugehen! 😉
Was hältst du davon, deine Partnerin/deinen Partner heute Abend mal für mindestens 30 Sekunden in den Arm zu nehmen?
Alles liebe, Angela & Dieter