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Grundgrant ▶️ negative Grundgestimmtheit 😎

Angela & Dieter Ehrenreich

Schönen Mittwoch,

der letzte Newsletter zum Thema „Grundgrant“ hat wieder viele Reaktionen ausgelöst und so schreiben wir diese Mittwochsmail gleich noch dazu weiter.

Wir erleben es immer wieder, dass sich in Paarbeziehungen eine feindselige und negative Grundgestimmtheit breitgemacht hat, die viele Paare oft schon als „normal“ erleben.

Da gehört es dann zum Alltag, dass wir einander anpflaumen, wenn der Geschirrspüler nicht eingeräumt ist oder wir innerlich (oder auch äußerlich) gereizt reagieren, wenn wir den anderen auf der Couch liegen sehen.

Ob ausgesprochen oder nicht, machen diese Gefühle die Beziehung eng, klein(lich) und ungemütlich. Keiner will auf Dauer in einer Atmosphäre leben, wo wir auf der Hut sein müssen, was wir wie tun. Trotzdem fällt es oft schwer, aus dieser Dynamik auszusteigen. Denn meist hat es in jedem einzelnen mit Gefühlen zu tun, die sich über längere Zeit aufgebaut haben und derer wir uns selten wirklich bewusst sind.

„Alles hängt immer an mir“, „keiner schert sich hier darum wie’s mir geht“ oder „es is eh egal, was ich mach, es genügt sowieso nie“ sind dann so innere Narrative, die den Grant befeuern. Dieter‘s Lieblingssatz in dem Zusammenhang ist dann „ich bin sowieso der Hinterletzte in der emotionalen Nahrungskette dieser Familie“ 😉

In unseren Prozessen machen wir uns auf die Spur dieser Narrative. Denn wenn sie einmal erkannt, benannt und losgelassen sind, dann wandelt sich allmählich auch die familiäre Grundstimmung. Zum Wohle aller, vor allem auch der Kinder.

Weißt du um deine eigenen inneren Narrative? Und gelingt es dir, sie immer wieder zu wandeln?

Alles liebe, Angela & Dieter