(Un)endlich Spielen 🎾
Schönen Mittwoch,
in den letzten Mittwochsmails haben wir verschiedene Methoden der emotionalen Arbeit mit dir geteilt.
Die nächsten Mittwochsmails widmen sich hilfreichen Haltungen in der Paarbeziehung. Im Laufe der Jahre haben wir verschiedene Ansätze gesammelt, die uns helfen, unsere Klienten bei einer veränderten Sichtweise zu unterstützen.
Einen Ansatz haben wir spannenderweise in der Mathematik, genauergesagt in der Spieltheorie gefunden. Dort gibt es die Unterscheidung in zwei Arten von Spielen:
- Endliche Spiele sind auf einen Abschluss und einen Gewinner ausgerichtet, mit festen Regeln und Teilnehmern.
- Unendliche Spiele hingegen haben kein festes Ende, die Regeln sind flexibel, und das Ziel ist die Fortsetzung des Spiels, nicht der Sieg.
Schon beim Lesen dieser Zeilen wird dir dämmern, dass die Ehe eigentlich als Spiel der zweiten Kategorie angelegt ist. Trotzdem geraten viele Beziehungen über kurz oder lang in eine Phase, wo es sich mehr als ein Spiel der ersten Kategorie anfühlt.
Meist lassen uns gekränkte Emotionen und verdrängte Gefühle in einen kämpferischen Spielmodus kommen. Wenn wir diese Gefühle anerkennen und wandeln können, wird aus einem endlichen Spiel sehr oft wieder ein unendliches.
Wie unendlich lebst du derzeit deine Beziehung?
Alles liebe, Angela & Dieter