#strongertogether 💪
Schönen Mittwoch,
wir erleben immer wieder, dass in Familie die innere und die äußere Sphäre sehr stark getrennt ist.
Soll heißen: der Mann kümmert sich um das Geld und die „Außendinge“ wie Auto und Rasen, etc. und die Frau um die Familie und den Haushalt (und geht meist einem zumindest Teilzeitjob nach).
Wir bemerken, dass je strikter diese Trennung ist, desto eher gerät die Paarbeziehung in eine Schieflage. Häufig finden sich dann auf der einen Seite die Mamas, die das Gefühl haben, dass ohnehin alles an ihnen hängt und sie alleingelassen werden in der Care-Verantwortung, während auf der anderen Seite die Papas stehen, die das Gefühl haben, sich zu zerreissen und nie genügend Beitrag zu leisten.
Zum Match um die Frage „wer ist denn ärmer?“ ist es da nicht mehr weit.
Zwei interessante Aspekte haben sich dazu in der Beratung in den letzten Wochen gezeigt:
- Hat ein Klient letztens vehement festgestellt: Mich nervt diese Frage nach: „Unterstütze ich meine Frau bei den Kindern?“, denn schließlich sind es auch meine Kinder und es ist nicht eine Frage nach der Unterstützung sondern nach dem Gemeinsamen.
- Hat Dieter gestern ein neues Wort kreiert: Das „Zwei-Häuptlings-System“. Was für eine schöne Beschreibung für das, was familiären Systemen und Paarbeziehungen richtig gut tut: eine faire Aufteilung aller Lasten und Pflichten.
Wir umschreiben das auch oft mit: „We’re in this together!“
Wenn es uns als Paar gelingt, wieder näher zusammenzurücken und das gemeinsame Leben als gemeinsame Aufgabe zu betrachten, dann fühlen wir uns wieder verbundener und das Verbundenheitsgefühl lässt uns wieder resilienter den Alltagsbelastungen gegenüber sein.
Spürst du manchmal ein „We’re in this together“-Gefühl in deinem Leben?
Alles liebe, Angela & Dieter