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Am Du zum Ich 👥

Angela & Dieter Ehrenreich

Schönen Mittwoch,

gerade im Moment kehren viele Menschen wieder zurück, die wir zum Teil schon vor Jahren begleitet haben, zum Teil auch mit neuen Partnern. Diese Prozesse sind insofern besonders spannend, weil ein Teil des Erkenntnisprozesses in diesen Begleitungen oft ist:

„Die einzige Konstante in all meinen (gescheiterten) Beziehungen bin ich selbst“.

Dieses Zitat, das Sophia Loren zugeschrieben wird, bringt tatsächlich auf den Punkt, wo das größte Veränderungspotential liegt: in uns selbst.

Das ist schwierig genug: Denn schließlich bringen es „Trigger“ mit sich, dass sie uns in der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit ins „Du“ ziehen, und wir immer viel besser wissen, was das Problem im Gegenüber ist, als es uns leicht fällt, uns mit unseren eigenen Gefühlen zu beschäftigen.

Gerade da entsteht in langjährigen Beziehungen oder mit neuen Partnern eine echte Chance: zu erkennen, wo meine eigenen Muster sind und welche Mechanismen es sind, die mich immer wieder ins Kämpfen, Flüchten oder Totstellen kommen lassen.

Das Potential, das durch eine Auseinandersetzung damit innerhalb der engen sozialen Beziehungen entsteht, ist enorm.

Wie Martin Buber schon im letzten Jahrhundert es so treffend formulierte: „Der Mensch wird am Du zum Ich“.

Wie geht es dir mit diesem Gedanken?

Alles liebe, Angela & Dieter