Dolmetscher für inneres Erleben 🤔
Schönen Mittwoch,
ganz oft fühlen wir uns ja quasi als Dolmetscher.
Manchmal verhaken sich Dinge zwischen Menschen kommunikativ nämlich so, dass sie wirklich eine Art Übersetzungshilfe brauchen, um einander wieder zu verstehen.
In unseren Gesprächen machen wir uns - wie wir das gerne nennen - auf die Suche nach den „inneren Tonspuren“. Was meinen wir damit?
Damit meinen wir inneres Erleben, dass das Senden und den Empfang kommunikativer Botschaften - oft ganz unbewusst - beeinflusst. In unseren Prozessen machen wir Menschen damit vertraut, was ihre verinnerlichten Haltungen, Glaubenssätze, Verletzlichkeiten, Annahmen über sich und den anderen sind, die das Senden und Empfangen von Sachinformationen färben.
In der Praxis sieht das oft so aus, dass wir anhand eines (oft lächerlich nichtigen) Anlasses anfangen uns abseits der Sachebene mit dem zu beschäftigen, was da „sonst noch so ist“ in Menschen, wenn sie sich über ein Sachproblem in die Haare kriegen. Und durch die Beschäftigung mit diesen „inneren Tonspuren“ entstehen zwei Effekte:
- ich verstehe mehr über mich selbst
- ich verstehe mehr über mein Gegenüber
Und das entspannt: mich und unsere Beziehung.
Wie gut gelingt es dir, dir deiner inneren Tonspuren bewusst zu werden und dich darüber auszutauschen?
Alles liebe, Angela & Dieter