Aufwärts🌀
Schönen Mittwoch,
Kennst du das auch, dass du dich manchmal gar nicht kraft- und stärklich fühlst (ein Ausdruck, den unser Sohn erfunden hat, der in unserer Familie mittlerweile sehr gebräuchlich geworden ist, um zu beschreiben, dass es einem nicht gut geht). Ja, bestimmt kennst du das. Jeder Mensch kennt das und erlebt es von Zeit zu Zeit und es ist zutiefst menschlich.
Was wir in der Begleitung von Menschen in Paarbeziehungen oft erleben, ist, dass es wahnsinnig schwerfällt sich selbst & einander das einzugestehen.
Oft ist das Fühlen von verletzlichen Gefühlen so schmerzhaft, dass unsere Psyche uns davor schützt, in dem wir grantig werden, uns zurückziehen oder allem aus dem Weg gehen. Kämpfen, Flüchten und Totstellen ist ein archaischer Mechanismus, der uns (auch) vor dem Fühlen der eigenen Verletzlichkeit (Angst, Schwäche, Schuld, Erschöpfung,…) schützt.
Das, was dieser Schutzmechanismus auch mit sich bringt, ist, dass es unsere Liebsten, die, die wir eigentlich am allerwenigsten verletzen wollen, vor den Kopf stößt, ins Out schiebt oder im Regen stehen lässt. Gegen all das wehrt sich das Gegenüber seinerseits durch seine eigenen Schutz- und Abwehrmechanismen. Und schon ist emotional alles angerichtet für eine Negativspirale, die Beziehungen in die Krise führt.
Wie gelingt es dir/euch aus dieser Abwehrspirale zu entkommen und Euch wieder aufwärts zu drehen?
Alles liebe, Angela & Dieter