Kannst du mich hören...? 📞
Schönen Mittwoch,
hast Du mit Deinem Partner die Frage, wie ihr Eure Paarzeit gestalten wollt letzte Woche diskutiert? Und idealerweise auch gleich ein gemeinsames Date in euren Terminkalender eingetragen? Wir freuen uns über Rückmeldungen, Erkenntnisse und Photos vom nächsten Rendezvous.?
Hier ist die nächste Frage, die wir in der Beratung immer wieder hören:
Der andere (geschlechtsneutral) sitzt immer vorm Fernseher oder hat das Smartphone in der Hand, was soll ich tun?
Letzte Woche war uns ja wichtig Dir mitzugeben, dass es großen Wert für die Beziehung hat, wenn wir uns Momente im Alltag schaffen, in denen wir uns achtsam und bewusst begegnen. Und wir haben – für uns selbst aber auch aus den Themen in der Beratung – gemerkt, dass das Smartphone und/oder der Fernseher einer der größten Feinde dafür ist.
Kennst Du das? Ihr sitzt abends - geschafft vom Tag, die Kinder endlich im Bett – nebeneinander auf der Couch. Ihr sitzt also nebeneinander und eigentlich wäre es der perfekte Zeitpunkt sich auszutauschen und einander zu fragen „Wie war dein Tag?“ und doch sitzt jeder für sich, das Handy vor der Nase und liest die neuesten News auf Facebook, Instagram & co. oder lässt sich vom Fernseher anders berieseln und schwupps, eine dreiviertel Stunde ist vorbei und eigentlich ist es Zeit ins Bett zu gehen. Oder, auch ein Klassiker: der eine kommt aus der Dusche, kuschelt sich ins Bett und der andere….. schaut ins Smartphone.
Also, jetzt wissen wir ja nicht, wie es bei Dir ist, aber wir kennen das.?
Und wir merken, dass es immer wieder eine ganz bewusste Entscheidung dafür braucht, dass Smartphone außen vor zu lassen. Wir wissen aus der Beratung, dass die Frage, wie gehen wir mit dem Smartphone/Fernseher um (jeder für sich und wir gemeinsam in unserer Beziehung), eine ist, die sich nicht von selbst beantwortet, sondern die besprochen werden will. Denn wenn ich für mich selbst und auch für unser Miteinander keinen klaren Modus festlege, wann und wie ich online-Zeit verbringe, dann besteht die Gefahr, dass Email, Social Media & co einen „einsaugen“ und die Zeit, die zur Verfügung ist, „auffressen“.
Wir versuchen für uns und vor allem auch für und mit unseren Kindern, denn das Thema ist ja auch in der Erziehung extrem virulent, möglichst klare Vereinbarungen und Regeln zu finden, die es uns erleichtern, die Nutzung des Smartphones selbst zu steuern und nicht davon gesteuert zu werden.
Wie geht es euch damit? Wir freuen uns, wenn unsere Überlegungen Anlass sein könnten für euch, mit eurem Partner und/oder den anderen Familienmitglieder in Austausch zu gehen darüber, wie viel Smartphone tut uns denn gut?
Alles liebe, Angela & Dieter