A&D antworten: Die Gesundheit des Partners 🤧
Schönen Mittwoch,
letzte Woche haben wir begonnen uns den Fragen widmen, die ihr uns als Antwort auf unsere Mails geschickt habt. Mit dieser kleinen Serie geht es heute weiter:
Wie gehe ich damit um, dass mein Partner zu wenig auf seine Gesundheit achtet?
Vermutlich löst jede Anmerkung über die Gesundheit des Partners oder der Partnerin beim Gegenüber Gefühle aus. Im besseren Fall fühlt sich der andere wahrgenommen und umsorgt. Im schlechteren Fall fühlt er/sie sich bevormundet und jede Äußerung birgt Konfliktpotential. Wie also nun diesem Dilemma entkommen?
Wir merken, dass die Frage des Wofür – jeder für sich selbst an sich selbst gestellt und dann im Austausch besprochen - hilfreich sein kann.
Wofür ist es dir denn so wichtig, dass dein Mann/deine Frau gut auf seine/ihre Gesundheit schaut? Und wofür ist es ihm/ihr denn vielleicht nicht so wichtig? Beide “Wofürs” haben ihre Berechtigung und für jeden von euch ihre Richtigkeit. Es geht nicht um ein bewerten, sondern um ein erfahren und am Ende vielleicht ein besser verstehen, warum der andere die Dinge so lebt, wie er sie eben lebt. Und im Idealfall gelingt dann ein gegenseitiges Annehmen und sich A****nnähern an das, was man gemeinsam als sinnvoll empfindet.
Wir glauben, dass es grundsätzlich für die Balance in der Partnerschaft hilfreich ist, mehr im Ich (der eigenen Gefühle) und weniger im Du (der Schuldzuweisung an den anderen) zu sein. Du kannst darauf, wie dein Gegenüber mit seiner Gesundheit umgeht, keinen Einfluss nehmen. Du kannst nur spiegeln und dir wünschen, dass er sich selbst darum kümmert und auch dies ohne Erfüllungsanspruch.
Und dann bleibt ja immer noch offen, ob es nicht doch einfach nur ein Männerschnupfen ist…?
Alles liebe, Angela & Dieter