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Die Grippewelle. 🤒

Angela & Dieter Ehrenreich

Schönen Mittwoch,

nun ist der Herbst untrüglich eingezogen. In der Nacht und in der Früh ist es frisch, die Blätter verfärben sich und – die Grippewelle zieht durchs Land.

Viele Paare berichten uns, dass es in ihren Beziehungen schwierig wird, wenn einer nicht wie üblich seinen/ihren Beitrag leisten kann.

Der eine liegt möglicherweise mit Kopf-, Hals- und sonstigen Schmerzen fiebrig im Bett. Und der/die andere? Ist doch gesund, oder? Ja, nur bleiben dem Gesunden all die Dinge allein zu tun, die sich normalerweise auf beide aufteilen. Einkaufen, Hausarbeit, Spielen und Hausübung mit den Kindern, Kochen – all die Dinge, die im Alltag oft auf zwei verteilt sind – tatsächlich oder zumindest emotional – bleiben dann an einem hängen.

Beim Gesunden steigt die Belastung, vielleicht kommt auch Ärger dazu, darüber, dass nun endgültig „alles an mir hängt“. Oder die Sorge über den anderen nimmt viel Raum ein. Und beim Kranken schleicht sich vielleicht das schlechte Gewissen ein – „ich sollte doch…“.

Wie kann es gelingen mit solchen Situationen gut umzugehen?

  • Nimm die Situation an, wie sie ist. In diesem Moment kannst Du nichts ändern und Ärger hilft nicht weiter, sondern kostet nur Energie.
  • Ändere deine Haltung. Begib dich von einer „Warum ich?“-Haltung in eine „Was jetzt?“-Haltung. Damit kommst Du ins positive Gestalten.
  • Gehe davon aus, dass der andere sein/ihr Bestes für die Beziehung geben will. Egal, wie ihr euren Alltag aufgeteilt habt, anzunehmen, dass der andere (genauso wie man selbst) das Beste für euch (und eure Kinder) im Auge hat, bringt eine Grundhaltung der gegenseitigen Anerkennung und Wertschätzung.

Im Übrigen helfen diese Überlegung nicht nur in Krankheitszeiten, sondern auch den Zeiten in denen das Leben in voller Kraft in uns sprudelt. 😉

Wir wünschen dir eine schöne Woche,

Alles liebe, Angela & Dieter