Wie geht es mir gerade... 🤔
Schönen Mittwoch,
heute ist der letzte Schulmittwoch dieses sehr speziellen Schuljahres - und ja, wir freuen uns. Denn ab nächster Woche ist wieder klar, wer von uns wann aufstehen muss. Und das Beste: Das Schulkind im Hause hat Trainingswoche im Sportverein und muss damit erstmals seit 13.3. wieder jeden Tag früh morgens raus. 😆
Und auch sie kann die ersten Minuten des Tages in der kommenden Woche gleich dafür nutzen, was wir heute mit dir teilen wollen:
Eine Herausforderung im Alltag in Beziehungen - nicht nur als Paar, sondern auch als Eltern, Kinder, Kollegen, Vorgesetzte und Paarberater - ist das plötzliche Auftreten von Gefühlen und Emotionen - vor allem, wenn wir sie zur unangenehmen Seite zählen 😉. Dieses vermeintlich plötzliche Auftreten ist aber oft gar nicht so plötzlich und die später großen und mächtigen Gefühle kündigen sich viel früher schon klein und unauffällig an. Manchmal als Anspannung, als “Ängstchen”, Unruhe, Vorfreude…
Besonders wenn man sich in wiederholenden Tätigkeiten wiederfindet, vielleicht auch noch in welchen, die man gar nicht so gerne macht, dann kann man kurz Innehalten, zumindest innerlich. Man kann den Fokus einen kurzen Augenblick nach Innen richten und wahrnehmen versuchen, wie es einem in diesem einen Moment gerade geht. Gibt es ein dominierendes Gefühl? Wenn ja, wo spürst Du es? Kannst du es benennen? Ist es eher eine Melange von Gefühlen?
Und dann dürfen andere Fragen folgen, wenn du magst: Was kann ich für mich mitnehmen? Worauf weist mich dieses vielleicht noch kleine, unauffällige Gefühl hin? Kenne ich diese Seite von mir schon oder ist sie mir neu? Manchmal ist wirklich Bemerkenswertes dabei.
So bleibt man an sich selbst positiv interessiert, wachsam und neugierig. Und man kann manchmal schon mit der Klärung beginnen, bevor es zum plötzlichen, großen Ausbruch kommt.
Was hat das nun mit dem Morgenritual von Tochter 2 zu tun?
Und wie beginne ich damit? Wenn du heute Abend dein Zahnbürstel benutzt, dann ist beispielsweise ein guter Moment fürs Innehalten. Oder in dem Moment, in dem du das Fenster für die nächtliche Frischluft öffnest. Oder eben in dem Moment in dem Du morgens deine Augen aufschlägst.
Alles liebe, Angela & Dieter