Lastverteilung oder Mental Load Teil 2 🚛 🚚
Schönen Mittwoch,
ein treuer Mittwochsmail-Leser hat uns folgende Reaktion auf unseren letzten Newsletter geschickt:
Es ist oft die „gefühlte“ Ungleichheit im sog. „Mental Load“ mit diversen Organisations- und Management-Tätigkeiten in Familie und Haushalt. Bzw. wenn man im Patchwork jeweils einmal einen aktiveren Ex-Partner hat, einmal nicht.
Bzw. wenn unterschiedliche Verantwortlichkeiten und Kinder-Anzahlen hier schon mal nicht 50/50 sind.
Dann gibt es erfahrungsgemäß bei beiden das Gefühl „ich tu vieles/alles“ - ohne Zeit oder Muse mal wirklich in den anderen reinzufühlen bzw. zu überlegen, welche „unsichtbaren“ Dinge nicht vielleicht bei ihm/ihr am Tisch liegen.
Also eine „Rechnung“ in Richtung Ex-Partner 1 bzw. dort gemeinsamen Kindern (Ein/Mehrzahl). Und einmal der Blick zum Ex-Partner 2 und den dortigen Kindern, egal wo diese leben.
Und dann in Sachen Paar/Haushalt und eben noch mal gemeinsamen Nachwuchs.
Eine Challenge allemal.
Und wir finden, er hat das sehr schön auf den Punkt gebracht:
Die gefühlte Ungleichheit im Mental Load ist tatsächlich das, was ganz oft die Schwierigkeit macht. Und dazu führt, dass wir als Paare ganz oft in der eigenen Überbelastung nicht in der Lage sind, einander zuzuhören und den anderen wirklich wahrzunehmen. Um gut in Beziehung zu sein, ist aber genau das eine Grundvoraussetzung.
Wie steht es aktuell mit deiner psychischen Belastung? Tänzelst du grad locker durch’s Leben oder fühlst du dich grad eher als würde ein schwerer Rucksack an deinen Schultern hängen?
Alles liebe, Angela & Dieter