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Ping-Pong 🏓

Angela & Dieter Ehrenreich

Schönen Mittwoch,

die Frage in der letzten Mittwochsmail, „ob du gerade durchs Leben tänzelst oder dich abschleppst?“, hat einiges an Reaktion ausgelöst und das Bemerkenswerte war, dass viele geschrieben haben: „Jetzt, wo ich mir diese Frage stelle, fällt mir erst auf…“ 😉

Und genau diesen Impuls möchten wir heute aufgreifen und euch einladen, euch tatsächlich öfter zu fragen: „Wie geht es mir denn eigentlich gerade?“.

Denn im Moment dieser Frage, entsteht automatisch ein Moment innerer Achtsamkeit und damit die Chance wahrzunehmen, wie „frei oder eingesperrt“, wie „belastet oder leicht“, wie „beschwingt oder betrübt“ oder alles dazwischen, ich mich gerade fühle.

Du merkst, wir haben bewusst nicht geschrieben: „gut oder schlecht“, weil wir glauben, dass es wichtig ist, sich nicht mit Phrasen abzuspeisen. Sich selbst nicht und den eigenen Partner auch nicht. Denn nur so erfahren wir mehr voneinander.

Indem wir einander beschreiben „wie es gerade ist“. Und je mehr wir uns das selbst fragen, umso leichter tun wir uns, dass auch einander zu beschreiben, ohne, dass wir es einander vorwerfen müssen.

Viele Paare kommen in einem Modus zu uns, wo das „Einander erzählen wie es mir grad geht“, schon lange in einem Vorwurfs- und Gegenanklage-Ping-Pong gefangen ist. Wir erarbeiten dann mit den Paaren zuerst, wie es gelingen kann, wieder mehr in Kontakt mit sich selbst zu kommen und danach wieder in einer Art des Kontakts miteinander, die angenehm ist und nährend.

Kennst du das Kommunikations-Ping-Pong des „wem geht es gerade schlechter?“ auch innerhalb deiner Partnerschaft?

Alles liebe, Angela & Dieter