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Die inneren Augen 👀

Angela & Dieter Ehrenreich

Schönen Mittwoch,

welche somatischen Marker konntest du seit der letzten MittwochsMail an dir und deinem Gegenüber bemerken?

Heute widmen wir uns einem weiteren wichtigen Aspekt im Umgang mit Emotionen: den inneren Bilder.

Menschen, die sich schon mit Imagination beschäftigt haben, werden jetzt vermutlich wissen, in welche Richtung die heutige MittwochsMail geht. Für alle, die das noch nicht getan haben, haben wir einen sehr einfachen Satz, den eine liebe Pädagogin unseres jüngsten Sohnes einmal geprägt hat:

„Wenn ich die äußeren Augen zumache und meine inneren auf, kann ich sehen, wie ich mich fühle.“ (Danke, liebe Dani, für diesen wunderbaren Impuls, der unseren Sohn seither begleitet!)

Wenn wir unsere Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit schulen, steht uns tatsächlich in unserem Inneren ein reicher Schatz zur Verfügung, der uns dabei helfen kann, mit den Anforderungen im Außen besser umzugehen.

Gerade in der Paarbeziehung kann uns der Austausch darüber, welche inneren Bilder zu der einen oder anderen Situation in uns entstehen, dabei helfen auch über schwierige Themen leichter in den Dialog zu kommen.

„In mir entsteht gerade das Bild, dass zwischen uns eine Mauer ist, über die ich gerade nicht drüberkomme.“ kann vom Gegenüber vielleicht leichter akzeptiert werden als: „Ich halte dich gerade nicht aus.“

Von inneren Bildern fühlen sich Partner meist weniger bedroht und kritisiert als von Du-Botschaften. Das ist ein Vorteil. Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich mit inneren Bildern wunderbar weiterarbeiten lässt. Ich kann mich oder mein Gegenüber dann nämlich fragen: „Woraus besteht denn die Mauer und was braucht es denn, um drüberzukommen oder die Mauer abzubauen?“

Ist dir der Umgang mit inneren Bildern ein vertrauter?

Alles liebe, Angela & Dieter